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M. Sperber Sommersemester 1997


Funktionale Programmierung


Blatt 7

Abgabe: 12.6.1997

  1. [5 Punkte] Geben Sie Beispiele für partielle Halbordnungen tex2html_wrap_inline49 , und tex2html_wrap_inline51 an, so daß
    1. X keine obere Schranke hat,
    2. X zwei obere Schranken, aber kein Supremum hat,
    3. X unendlich viele obere Schranken, aber kein Supremum hat.
  2. [5 Punkte] Seien D und E vollständige Halbordnungen, wobei alle aufsteigenden Ketten in D abbrechen. Zeigen Sie, daß alle monotonen Funktionen tex2html_wrap_inline59 stetig sind.
  3. [10 Punkte]
    1. Wieviele Funktionen tex2html_wrap_inline61 gibt es? Wieviele davon sind strikt? Wieviele monoton?
    2. Geben Sie alle monotonen Fortsetzungen der Funktionen and und or (mit den offensichtlichen Definitionen) auf tex2html_wrap_inline63 . Zeichnen Sie Hasse-Diagramme für die Inklusionsbeziehungen zwischen den verschiedenen Fortsetzungen. Was ist die operationelle Intuition der einzelnen Fortsetzungen?
    3. Bestimmen Sie alle monotonen Fortsetzungen von tex2html_wrap_inline65 .
  4. [10 Punkte] Benutzen Sie den Fixpunktsatz über vollständigen Halbordnungen, um den Satz von Schröder-Bernstein zu beweisen:

    Seien S und T Mengen. Wenn tex2html_wrap_inline71 und tex2html_wrap_inline73 Injektionen sind, so gibt es eine Bijektion tex2html_wrap_inline75 .

    Hinweis: Betrachten Sie die Funktion tex2html_wrap_inline77 mit

    displaymath47

    und ihren Fixpunkt Y, vereinfachen Sie die Beschreibung von Y mit Mitteln aus der Mengenlehre, und konstruieren Sie aus f und mit Hilfe von g und Y die Bijektion.





Michael Sperber [Mr. Preprocessor]
Tue Jun 10 10:24:17 MST 1997